Alles für ein besseres Leben, Inspiration, Kekserln und mehr

Ich bin zurück – und ich habe Kuchen dabei!

Wahrscheinlich der persönlichste Blogbeitrag, den ich bis jetzt geschrieben habe. Es gibt einen Rückblick und einen kurzen Ausblick. Warum es hier für einige Zeit so still war und wie es jetzt weitergeht.


Fotocredit Titelbild: Irene Fröch Fotografie

Warum braucht man eigentlich manchmal eine Pause?

Nach über 3 Monaten Rezepte- und Social Media-Funkstille melde ich mich endlich zurück. Und der Wiedereinstieg ins Bloggen fällt mir gerade nicht leicht. Die Auszeit habe ich dringend gebraucht und auch wenn es nur ein paar Wochen waren, fühlt es sich wie eine Ewigkeit an. Gerade in den sozialen Medien und im Internet scheint die Zeit nochmal schneller zu vergehen. Mein Bloggerhirn scheint in der kurzen Abwesenheit von der Computertastatur bereits leichten Rost angesetzt zu haben. Oder was ich spüre, sind die Folgen des Mama-Seins. Womit wir schon beim Hauptgrund für meine Auszeit wären. (Was für eine wunderbare Überleitung, oder?) Es folgt ein (hoffentlich) kurzer Bericht über die letzte Zeit bei mir und ein kleiner Ausblick, wie es weitergehen soll.

Vor fast einem Jahr kam mein kleiner Sohn zur Welt und ich bin jeden Tag eingeschüchtert, wie schnell die Zeit vergeht. Denn nun steht schon sein erster Geburtstag vor der Türe, obwohl ich ihn doch gerade erst aus dem Krankenhaus nach Hause gebracht habe. Die Geburt war etwas früher als gedacht, aber alles verlief gut, schnell und ohne Probleme. Natürlich war die erste Zeit daheim eine unvorstellbar große Umstellung. Wenn ich unvorstellbar sage, meine ich das übrigens auch wirklich so. Unvorstellbar. Einen Großteil der Zeit hatte ich keine Ahnung, was ich da eigentlich tue, aber irgendwie funktionierte doch alles.

Photo by Rene Asmussen on Pexels.com

Unser Sohn hat grundsätzlich einen fröhlichen, sonnigen Charakter und über neue Gesichter oder Spielgefährten freut er sich immer. Wie aber alle Kinder durchläuft auch er Entwicklungssprünge, zahnt oder hat mal keine guten Tage (und Nächte!). Da bekommt uns dann eher selten Besuch zu sehen und wir verbringen unsere Tage nur als Familie zu Hause. Denn wenn eh schon alles anstrengend ist, sparen wir uns den Stress, unter Leute zu gehen. Manchmal ist man mit seinem Latein und seiner Kraft am Ende und manchmal läuft eben alles glatt. Alles soweit normal – es gibt gute Tage, weniger gute Tage und *Achtung – Mama-Phrase* alles ist nur eine Phase.

Photo by Sarah Chai on Pexels.com

Zu Beginn war mein Mann noch einige Zeit bei uns zu Hause, doch schon bald rief wieder die Arbeit und bei uns kehrte ein Alltag ein. Ich bin meist von 6 Uhr früh bis etwa 18 Uhr mit unserem kleinen Wirbelwind alleine, zum Mittagessen schaut Papa kurz vorbei – er arbeitet nicht weit weg. An guten Tagen macht mir die viele Zeit alleine mit Kind nichts aus, an weniger guten Tagen schaue ich oft auf die Uhr, wann denn abends die Unterstützung kommt. Auch die Großeltern haben jeweils einen Nachmittag, an denen sie ein paar Stunden mit dem Enkelsohn verbringen können. Nichts besonderes eigentlich, oder?

Naja – dann war da halt noch das Corona-Virus. Besser gesagt; ist noch das Corona-Virus. In meiner Schwangerschaft gab es nur eingeschränkt Geburtsvorbereitungskurse oder Schwangerschaftsgymnastik, alles war sehr unsicher – denn genau in dieser Zeit gab es den ersten Lockdown, man wusste noch überhaupt nicht wo das alles hinführen würde mit diesem neuen Virus. Natürlich machte mir das Angst, aber ich habe das so gut ich konnte beiseite geschoben. Mein Mann durfte zum Glück bei der Geburt dabei sein und mich auch im Krankenhaus besuchen, sonst durfte niemand kommen. Das war aber okay so.
Rückbildungskurse gab es bereits nur noch über Zoom (immerhin). Aber Stilltreffen, Krabbeltreffen oder ähnliches war alles gestrichen. Vieles hatte ja zu, man durfte nirgends hin – das war dann eine recht einsame Zeit. Mittlerweile war wieder Herbst, mein 30ster Geburtstag war da und den habe ich aufgrund von Corona auch nicht gefeiert. Das war eine komische Zeit – und wie schon gesagt – eine einsame Zeit. Zwar war ich nie alleine, weil mein kleiner Sohn bei mir war, aber der Kontakt zu anderen Erwachsenen hat irgendwie gefehlt.

Photo by Anna Shvets on Pexels.com

Das neue Jahr kam, die Geburt war nun einige Monate her. Da kam noch etwas anderes – etwas altbekanntes, das ich während der Schwangerschaft fast vergessen hatte: die Migräne. Erst waren es nur 5 Attacken pro Monat, langsam wurde es mehr. Ich wurde wieder bei meinem Neurologen vorstellig, doch die Attackenzahl stieg wieder auf deutlich über 10 Attacken pro Monat. Regelmäßig Essen, regelmäßig und gut schlafen und regelmäßig für Entspannung sorgen – all das was für Migräniker wichtig wäre, war mit Baby nicht möglich. Natürlich fiel auch das Ausruhen während den Attacken flach – weil: Baby.

Dann kam der Sommer und meine Energie war aufgebraucht. Es ging mir nicht gut. Das wollte ich aber nicht zugeben. Denn Mamas müssen funktionieren. Ich wollte die Zeit mit meiner Familie genießen und wollte alles etwas ruhiger angehen lassen. Das fiel mir aber mit Smartphone in der Hand und Socialmedia im Hinterkopf extrem schwer. Also habe ich eine Auszeit genommen. Weil ich das gebraucht habe und weil ich es kann. 😉 Mein kleiner Rückblick soll weder ein Jammern sein noch will ich Mitleid oder etwas Derartiges. Es ist ja auch nur ein kleiner Rückblick – für Details müsste ich einen eigenen Blog starten. Es ist was es ist – ein Bericht, was im letzten Jahr so los war. 🙂

Photo by tousif khan on Pexels.com

Schön und gut – und jetzt?

Das Baby ist erstaunlich schnell gewachsen und ist schon mehr ein Kleinkind. Mit 9 Monaten hat er angefangen an beiden Händen geführt zu laufen. Jeden Tag lerne ich etwas Neues. Ich muss oft und viel lachen. Manchmal muss ich auch weinen. Aber wer nicht?
Ein neuer Arzt und eventuell eine neue Medikation sollen bei der Migräne endlich einen Durchbruch bringen und ich bin zuversichtlich. Denn mit einer positiven Einstellung ist schon der halbe Kampf gewonnen.

Fotocredit: Irene Fröch Fotografie

Und dann ist da noch etwas, das mich unheimlich entspannt. Das mir Ruhe gibt, mich erdet und mir extrem viel Freude bereitet. Etwas, das ich schon vor meiner Zeit als Mama gerne gemacht habe und das mich immer wieder ganz zu mir selbst führt: BACKEN.

Es wird hier weiterhin feine Kuchen, Kekserln, Torten und mehr geben. Natürlich – immerhin sind wir hier bei Patricia’s Abenteuerkekserl. Vielleicht gibt es zwischendurch mal einen kleinen Bericht aus unserem Familienalltag, aber ansonsten gibt es hier weiterhin alles für süße Entdecker.

DANKE!

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir während meiner Auszeit Nachrichten und Mails geschrieben haben und die an mich gedacht haben. Es freut mich immer sehr von euch zu hören und natürlich freut es mich auch, wenn ihr meine Rezepte vermisst.
Danke euch allen, die mir in dieser Zeit treu geblieben seid – jetzt werdet ihr wieder regelmäßig mit Leckereien versorgt.

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Alles Liebe,

Patricia


Ein paar herbstliche Lieblingsrezepte findest du hier:

Mohn-Zwetschken Cupcakes

Ich verrate dir das Rezept für saftige Mohn-Muffins getoppt mit einer frischen Zwetschken-Creme. Damit wirst du alle begeistern – versprochen.

Schoko-Blaubeer Cupcakes oder Schoko küsst Blaubeere

Luftig-saftiger Schokomuffin trifft auf frisch-topfige Blaubeercreme. Das klingt doch unwiderstehlich. Egal ob zum heutigen Valentinstag oder einfach so: Ich verrate dir das Rezept, mit dem du jeden um den kleinen Finger wickelst.


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