Mitte November ist für mich traditionell der Backstart für die Weihnachtsbäckerei. Dieses Jahr starte ich mit einem Klassiker: Linzeraugen oder auch Spitzbuben genannt.
Was Weihnachtsbäckerei mit Hörbüchern zu tun hat
Dieses Jahr habe ich etwas früher mit der Weihnachtsbäckerei angefangen. Eine Arbeitskollegin hat nämlich Kekse bei mir bestellt und damit ich mit Allem rechtzeitig fertig werde, habe ich früher begonnen. Damit mir bei den Back-Marathons nicht langweilig wird, habe ich nebenbei immer Radio gehört. Doch auch das wurde irgendwann langweilig. Schließlich habe ich jetzt Hörbücher für mich entdeckt.
Ich platziere einfach meinen portablen Lautsprecher in der Küche und kann komplett in die Welt der Hörbücher abtauchen. Das ist so entspannend – ich frage mich, warum ich da nicht schon früher draufgekommen bin. Immerhin ärgere ich mich immer, dass ich zu wenig Zeit zum Bücher lesen habe. Jetzt kann ich sie einfach nebenbei hören.
Linzeraugen, Spitzbuben – egal – die mag doch jeder!
Mit dem Beginn des zweiten Hörbuches habe ich Linzeraugen gebacken. Mancherorts heißen diese Mürbteigkekse mit Marmelade gefüllt auch Spitzbuben. Doch egal wie sie genannt werden, ich habe noch nie jemanden getroffen, der sie nicht mag. Deswegen sollte dieses Rezept auch das Erste am Blog zum Thema Weihnachtsbäckerei sein.

Wenn du noch mehr Weihnachts-Rezepte brauchst, ich hätte da noch ein paar auf Reserve:
- Lebkuchen Schneeflocken: https://abenteuerkekserl.wordpress.com/lebkuchen-schneeflocken
- Klassische Vanillekipferl: https://abenteuerkekserl.wordpress.com/vanillekipferl
- Zimtsterne: https://abenteuerkekserl.wordpress.com/zimtsterne-
Linzeraugen / Spitzbuben
Zutaten für etwa 50 Stk:
- 420 g glattes Weizenmehl
- 280 g Butter oder Margarine
- 140 g Staubzucker
- 2 Dotter
- 2 Päckchen Vanillezucker (=16 g)
- 1 Prise Salz
- 120 g Lieblings-Marmelade (z.B. Ribiselmarmelade)
- Staubzucker zum Bestreuen
Den Backofen auf 170°C Heißluft vorheizen und 2-3 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Mehl, Butter, Staubzucker, Dotter, Vanillezucker und Salz in eine große Schüssel geben und mit den Knethaken des Handmixers oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig soll homogen sein und sich vom Schüsselrand lösen. Den Mürbteig dann zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingeschlagen etwa 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 3-4 mm dick ausrollen. Nun runde oder blumenförmige Plätzchen aus dem Teig ausstechen. Zusätzlich bei der Hälfte der Plätzchen mittig noch ein kleines Loch oder eine andere kleine Form ausstechen – das sind dann die Oberteile. Die Plätzchen auf die Backbleche legen.
Im heißen Ofen für etwa 10 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun sind.
Die fertig gebackenen Plätzchen kurz auf den Backblechen überkühlen lassen. Die Oberteile dann dicht nebeneinander auf einen Bogen Backpapier legen. Dann mit Staubzucker bestauben.
Nun die Unterteile mit einem kleinen Klecks Marmelade versehen und die Oberteile darauf setzen. 2-3 Stunden trocknen lassen.
In gut verschlossenen Dosen halten sich die Kekse kühl und trocken gelagert für etwa 4-6 Wochen.

Ein Gedanke zu „Linzeraugen – Weihnachtsplätzchen Teil 1“