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Bergtour Sechszeiger oder „Stärke und Selbsteinschätzung“

Diese Woche kannst du mich auf den Gipfel des Sechszeiger im Pitztal begleiten. Wie du dort hin kommst und was das Ganze mit Selbsteinschätzung zu tun hat, erfährst du weiter unten im Blogbeitrag.


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Wochenenden sind für’s Backen und/oder Berggehen da. Das ist für mich ein klarer Fall. Beides mache ich nämlich gerne, aber unter der Woche fehlt mir dafür oft die Zeit. Trotzdem möchte ich auf beide Hobbies nicht verzichten, also sind das meistens meine Wochenend-Aktivitäten.

So auch letztes Wochenende. Da stand die Bergtour auf den Sechszeiger im Pitztal am Programm. Zwar habe ich diesen Sommer noch nicht allzu viele Touren gemacht, aber ich traute mir den 2.392 m hohen Berg im Pitztal zu.

Los geht es von der Talstation der Hochzeiger Bergbahnen in Jerzens. Entweder nimmt man den Lift bis zur Mittelstation (oder auch bis zur Bergstation – dann hält sich allerdings die Länge der Wanderung stark in Grenzen) oder man geht zu Fuß von der Talstation weg. Man folgt dem Rodelweg bis überhalb der Kalbenalm und nimmt dann den Steig zum Sechszeiger. Die Gehzeit von der Talstation bis zum Gipfel des Sechszeiger beträgt 2,5 – 3 Stunden. Von der Mittelstation bis zum Gipfel sind es etwa 1,5 Stunden.

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Beim Aufstieg…

Am Gipfel des Sechszeiger angekommen hat man einen tollen Ausblick über die benachbarten Täler und Berggipfel. Oben gibt es auch einige kurze Rundwanderwege, z.B. zum 360°C Rundumblick oder dem Sechszeiger Panorama-Rondell.

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Ausblick vom Gipfel des Sechszeiger zur Bergstation

Ich muss gestehen – am Gipfel angelangt war ich doch etwas mehr außer Atem als gedacht. Vermutlich war mein Tempo beim Aufstieg einfach zu flott. Hat man aber einen Gipfel vor Augen und weiß, was für ein tolles Gefühl man hat, wenn man ganz oben steht, dann hält man durch.

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Beim Gipfelkreuz des 2.392 m hohen Sechszeiger

Am Berg ist das schnell dahingesagte „ich mag nicht mehr“ oder „ich habe keine Lust mehr“ irgendwie keine Option. Es geht darum seine Grenzen zu überwinden – denn, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, sind die meisten Grenzen im eigenen Kopf. Außerdem geht es darum, sich selbst einzuschätzen. Traue ich mir den weiten Weg zu, traue ich mir den Schwierigkeitsgrad der Route zu…Selbstüberschätzung kann da schnell zu einer gefährlichen Situation führen.

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Ausblick vom Sechszeiger

Manchmal habe ich den Eindruck, dass es immer schwieriger wird sich selbst zuzugestehen, dass man langsam und mit kleinen Schritten anfängt. Wir wollen alles, wir wollen noch mehr und wir wollen es schnell. Denn, so lernt man es uns, das ist Erfolg; so zeigt man Stärke.

Aber eigentlich bedarf es mehr Stärke zuzugeben, dass man etwas (noch) nicht schafft. Das zeigt nämlich eine gute Selbsteinschätzung und ein hohes Selbstvertrauen. Ich weiß, was ich kann und ich weiß, woran ich noch arbeiten muss. Dazu stehe ich.

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Vielleicht schaffe ich noch nicht die gesamte Tour und muss für einen Teil des Weges den Lift nehmen – das heißt aber nicht, dass ich nicht auch am Gipfel ankommen kann.

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Und zum Abschluss noch ein kleiner Tipp, wenn einem der Abstieg vom Sechszeiger zu mühsam ist: Von der Bergstation zur Mittelstation kann man mit den neuen Zirbencarts gemütlich runtercruisen. Das macht total Laune und lässt einen die Anstrengung des Aufstieges vergessen. Den ganzen Weg zu Fuß kann man ja beim nächsten Mal bestreiten. ;)

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Hier findest du Wanderrouten und alle Infos zu den Liften und Zirbencarts der Hochzeiger Bergbahnen:
(klick: Wandergebiet Hochzeiger)

(klick: Infos Zirbencarts)

 

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