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Hefezopf mit selbstgemachter Erdbeermarmelade

Es gibt nichts besseres zum Frühstück als einen flaumigen, lockeren Hefezopf mit fruchtig-frischer Erdbeermarmelade. Klingt gut? Dann schau doch gleich weiter zum Rezept.

Juni ist Erdbeerzeit. Mit den kleinen roten Beeren kann man sooo viel machen, da schlägt das Bäcker- und Koch-Herz höher. Am besten schmecken Erdbeeren, wenn sie ganz reif sind. Die Beeren sind dann tiefrot und verströmen diesen einzigartigen Duft.

Leider habe ich selber keine Erdbeer-Pflänzchen, von denen ich ernten könnte. Darum bin ich vergangene Woche zum Erdbeerfeld gefahren. Dort kann man selber Erdbeeren pflücken soviel man mag. Wie im Schlaraffenland also. ;)

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Schließlich war ich mit 4,5 kg Erdbeeren im Schlepptau wieder zu Hause. Da das etwas viel für einen Kuchen ist, machte ich mich daran, Marmelade zu kochen. So hat man das ganze Jahr noch etwas von den leckeren Beeren.

Und wie gesagt, was schmeckt zu frischer Erdbeermarmelade besser als ein flaumiger Hefezopf? Darum gibt’s diese Woche das Rezept für den Hefezopf und einige Tipps und Tricks zum Thema Marmelade einkochen. Los geht’s.

Und wenn du auch noch Tipps, Anregungen und Tricks zum Einkochen hast, hinterlasse sie doch gerne in den Kommentaren. So können wir unser Wissen austauschen. :)


 

Hefezopf mit selbstgemachter Erdbeermarmelade

Zutaten für 1 Kastenform:

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Würfel Germ (Hefe) – ca. 20 g
  • 60 g Zucker
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • 60 g Butter
  • etwas Ei zum Bestreichen
  • Mandelblättchen

Zutaten für ca. 4 Gläser Erdbeermarmelade:

  • 1 kg reife Erdbeeren
  • 1 Packung Gelierzucker 2:1
  • Saft einer halben Zitrone
  • Mark einer Vanilleschote

 

Alle Zutaten für den Hefezopf Zimmertemperatur annehmen lassen.

Den Backofen auf 170°C Heißluft vorheizen. Eine Kastenform leicht ausfetten und beiseite stellen.

Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Den Zucker und das Salz in die Mulde geben und den Germ hineinbröckeln. Die lauwarme Milch dazugeben und den Germ darin auflösen. Mit etwas Mehl vom Rand der Mulde zu einem Brei verrühren. Diesen Brei nennt man den Vorteig. Den Vorteig mit etwas Mehl bestreuen. Die Schüssel abdecken und den Vorteig 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die restlichen Zutaten zum Vorteig in die Schüssel geben und alles gut verkneten. Das kann man ruhig mit den Knethaken des Handrührgerätes machen. Es soll ein glatter, seidig glänzender Teig entstehen. Den Teig nochmals abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 3 gleiche Teile teilen, diese in Rollen formen. Aus den Rollen einen Zopf flechten. Den Zopf in die Kastenform legen und erneut abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Nun sollte der Teig schön aufgegangen sein. Den Zopf mit etwas verquirltem Ei bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene bei 170°C Heißluft ca. 35 Minuten backen. Der Zopf sollte eine schöne goldbraune Farbe bekommen. Den fertigen Zopf etwa 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und komplett abkühlen lassen.

Für die Erdbeermarmelade die Erdbeeren waschen, Strünke entfernen und in einen großen Topf geben. Den Gelierzucker, Zitronensaft und das Vanillemark hinzugeben und alles verrühren.

Wenn man eine Marmelade ohne Fruchtstücke möchte, kann man sie jetzt noch mit einem Pürierstab oder Standmixer pürieren. Dann auf den Herd stellen und zum Kochen bringen.

Die Marmelade etwa 6-8 Minuten köcheln lassen. Dann in sterile Gläser füllen und diese gut verschließen. Mehr Tipps und Know-How zum Thema Marmelade einkochen findest du etwas weiter unten.

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Tipps und Tricks für’s Marmelade einkochen:

  • Die Früchte sollten gut reif sein, damit die Marmelade einen intensiven Geschmack bekommt. Etwaige faule oder unreife Stellen sollten großzügig entfernt werden. Ein fauler Fruchtanteil kann die Haltbarkeit der Marmelade stark verkürzen und beeinträchtigt natürlich auch den Geschmack.

 

  • Bevor du die Marmelade abfüllst, solltest du die sogenannte Gelierprobe machen. Dafür einen Klacks Marmelade auf einen Teller geben, kurz abkühlen lassen. Dann den Teller kippen: Wenn der Klacks „im Ganzen“ abrutscht ist die Marmelade gut. Verrint der Klacks, musst du die Marmelade noch etwas kochen lassen.
  • Marmelade hält nur lange, wenn die Gläser ordentlich sterilisiert wurden. Das geht am einfachsten so: Spüle die Gläser und Deckel gründlich ab. Bringe genügend Wasser zum Kochen und fülle es dann etwa ein Drittel hoch in die Gläser. Lass die Gläser so mindestens 5-10 Minuten stehen. Du kannst die mit Wasser  gefüllten Gläser zusätzlich auch noch in den 100°C heißen Backofen stellen. Die Deckel gibst du in einen kleinen Topf, bedeckst sie mit Wasser und kochst sie ebenfalls etwa 5-10 Minuten.
  • Hast du die heiße Marmelade in die vorbereiteten Gläser gefüllt, achte darauf, dass der Glasrand sauber ist. Außerdem solltest du die Gläser sofort fest verschließen – aber Achtung: Verbrenne dich dabei nicht! Verwende einen Ofenhandschuh oder ein Geschirrtuch.
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  • Erdbeermarmelade verliert nach längerer Lagerung ihre tiefrote Farbe und wird leicht bräunlich. Sie schmeckt aber noch genauso gut und ist keineswegs verdorben oder ungenießbar. Ich hab leider noch keinen Trick gefunden damit die Marmelade länger ihre schöne Farbe behält… Vielleicht hast du einen Tipp?

 

4 Gedanken zu „Hefezopf mit selbstgemachter Erdbeermarmelade“

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